Henneberger Parter Steuerberater Würzburg

Informationen zur Kurzarbeit


HENNEBERGER UND PARTNER STEUERBERATER WÜRZBURG

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Die Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2009 und 2010 hat gezeigt, dass Kurzarbeit für Arbeitgeber ein geeignetes Mittel sein kann, um auf einen vorübergehenden Auslastungsrückgang im Unternehmen, sei es konjunkturell oder saisonal bedingt, zu reagieren.
Die damaligen Maßnahmen zur Erleichterung der Kurzarbeit bewahrten viele Arbeitgeber davor, Fachkräfte auszustellen, die heute benötigt werden.
Außerdem kann Kurzarbeit auch bei krisenhaften Situationen, wie der Corona-Pandemie helfen. Eine krisenhafte Situation, wie sie die Verordnungsermächtigung im „Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld“ vorsieht, kann sich z. B. unmittelbar aus einer hohen Anzahl an Erkrankungen oder Quarantänefällen unter den Beschäftigten ergeben, die eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs unmöglich macht. Sie kann aber auch mittelbare Folge, etwa durch die Absage verschiedener Messen und Großveranstaltungen, durch ein eingeschränktes Reiseverhalten oder Geschäftsschließungen sein. In vielen international verflochtenen Unternehmen kann es durch eine Pandemie zu abreißenden Lieferketten kommen. Durch die Gewährung von Kurzarbeitergeld kann in solchen Situationen der DAX-Konzern ebenso wie das kleine Taxiunternehmen um die Ecke unterstützt werden.
Eine gesetzliche Definition der Kurzarbeit existiert nicht. Von Kurzarbeit wird gesprochen, wenn die mit dem Arbeitnehmer (aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird nur das generische Maskulinum verwendet) vereinbarte regelmäßige wöchentliche oder monatliche Arbeitszeit aus Gründen, die im Verantwortungsbereich des Arbeitgebers liegen, vorübergehend verkürzt werden soll. Grundsätzlich stellt jede Verringerung einer fest vereinbarten Arbeitszeit Kurzarbeit dar. Bei der sog. „Kurzarbeit Null“ wird die Arbeit sogar gänzlich aufgehoben.

In dieser Mandanteninformation stellen wir Ihnen die grundlegenden Informationen zur Verfügung, ohne dass diese eine individuelle Beratung ersetzen kann.


News + Tipps




Überraschend hat die Bundesregierung vergangene Woche im Rahmen ihres Konjunkturpakets verkündet, den Umsatzsteuersatz vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 von 19 % auf 16 % bzw. von 7 % auf 5 % abzusenken. Was zunächst sehr erfreulich klingt, führt jedoch bei den meisten Unternehmen zu einem umfassenden kurzfristigen Handlungsbedarf. Insbesondere sind Systeme und Prozesse anzupassen, Verträge zu ändern und die Buchhaltung ist umzustellen. Zugleich muss dabei beachtet werden, dass die Änderungen in sechs Monaten wieder rückgängig zu machen sind.

Die umsatzsteuerlichen Detailfragen sind bislang ungeklärt. Ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums zur Klärung der Fragen ist noch nicht veröffentlicht. Zusätzlich handelt es sich – wie oben geschrieben – nur um eine Initiative der Bundesregierung. Der Gesetzgebungsprozess steht noch aus. Wir haben Ihnen trotzdem schon mal die voraussichtlich zu beachtenden Punkte zusammengestellt, weil die Zeit drängt.

Corona - Aktuelle Informationen 10.06.2020 USt-spezial

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