Henneberger Parter Steuerberater Würzburg

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HENNEBERGER UND PARTNER STEUERBERATER WÜRZBURG

Pflichtangaben in einer Rechnung




Die Rechnungs-Pflichtangaben sind in Paragraph 14 des Umsatzsteuergesetzes aufgelistet.






Damit das Finanzamt eine Rechnung anerkennt, sind die folgenden Bestandteile erforderlich:

1) Vollständiger Name und Anschrift des leistenden Unternehmens.
2) Vollständiger Name und Anschrift des Leistungsempfängers.
3) Die Steuernummer oder die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Ausstellers.
4) Das Ausstellungsdatum (=Rechnungsdatum).
5) Eine fortlaufende, einmalig vergebene Rechnungsnummer.
6) Zeitpunkt oder Zeitraum der Lieferung oder Leistung. Wenn das Ausstellungsdatum der
Rechnung mit dem Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung übereinstimmt, kann vereinfacht
auf der Rechnung z. B. "Leistungsdatum entspricht Rechnungsdatum" angegeben werden.
7) Menge und Bezeichnung der gelieferten Produkte oder Art und Umfang der Dienstleistung.
8) Das nach Steuersätzen (7% / 19%) aufgeschlüsselte Entgelt (Nettobeträge).
Im Falle einer Steuerbefreiung ist der Hinweis unter Punkt 9) zu beachten.
9) Der anzuwendende Steuersatz und die auf die Nettobeträge entfallenden Umsatzsteuer-
Beträge.

Für Kleinbetragsrechnungen sind Vereinfachungen vorgesehen. Kleinbetragsgrenze ab 2017: 250,- ¤!

*Wenn einzelne oder alle Positionen von der Umsatzsteuer befreit sind, muss zusätzlich ein
entsprechender Hinweis mit dem Grund der Steuerbefreiung auf die Rechnung. Dies ist zum
Beispiel der Fall, wenn der Aussteller der Rechnung unter die Kleinunternehmer-Regelung
fällt. Möglicher Hinweistext: „Keine Umsatzsteuer, da Kleinunternehmer nach §19 UStG.“

Aufbewahrungspflicht:
Gegebenenfalls ist ein Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht der Rechnung erforderlich (§14 Abs. 4
S. 1 Nr. 9).

Haben Sie noch Fragen zur korrekten Formulierung einer Rechnung? Wir helfen Ihnen gerne weiter
und beraten Sie auch zu allen Sonder- und Ausnahmeregelungen.


Infos zu den GoBD gibts hier!

News + Tipps




Überraschend hat die Bundesregierung vergangene Woche im Rahmen ihres Konjunkturpakets verkündet, den Umsatzsteuersatz vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 von 19 % auf 16 % bzw. von 7 % auf 5 % abzusenken. Was zunächst sehr erfreulich klingt, führt jedoch bei den meisten Unternehmen zu einem umfassenden kurzfristigen Handlungsbedarf. Insbesondere sind Systeme und Prozesse anzupassen, Verträge zu ändern und die Buchhaltung ist umzustellen. Zugleich muss dabei beachtet werden, dass die Änderungen in sechs Monaten wieder rückgängig zu machen sind.

Die umsatzsteuerlichen Detailfragen sind bislang ungeklärt. Ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums zur Klärung der Fragen ist noch nicht veröffentlicht. Zusätzlich handelt es sich – wie oben geschrieben – nur um eine Initiative der Bundesregierung. Der Gesetzgebungsprozess steht noch aus. Wir haben Ihnen trotzdem schon mal die voraussichtlich zu beachtenden Punkte zusammengestellt, weil die Zeit drängt.

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