Die 38. Ausstellung in der Reihe Kunst trifft Steuer könnte kaum aktueller sein: Almut Dröge interpretiert religiöse, oft österliche Themen konstruktiv. Dies passt nicht nur zur österlichen Zeit bis Pfingsten, sondern auch hervorragend zum bevorstehenden Katholikentag in Würzburg.
„Die strengen, geometrischen Formen ihrer Kompositionen geben dem betrachtenden Auge Sicherheit, die sich überlappenden Farben laden ein, das Dargestellte zu transzendieren und mit dem Auge zu verweilen.", so beschrieb Dr. Martina Kepper die Werke unserer Künstlerin bei einer früheren Ausstellung. Diese oft technische Ordnung ist kein Zufall, sondern spiegelt das Wesen der Künstlerin, aber auch ihren Werdegang wider. Die konstruktive Interpretation kommt dabei tatsächlich vom technischen Konstruieren, ist Almut Dröge doch ausgebildete technische Zeichnerin und hat ein Maschinenbaustudium im Bereich Konstruktion erfolgreich abgeschlossen und ist in der Anlagenplanung tätig. Verbunden mit ihrem Interesse an Gestaltung führte dies Anfang der 1990er Jahre zur Entwicklung des geometrisch-abstrakten Malstils, den wir heute bewundern können.

Auf unserem Lebensweg ist es immer wieder wichtig innezuhalten, Atempausen im Alltag einzulegen. In diesen Auszeiten können wir Kraft sammeln für den weiteren Weg und etwas mitnehmen. Uns und unser Leben überdenken und das finden, was von uns bleibt.





